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    Je leichter, desto besser

Abspecken beim Kinderfahrrad

Stellen Sie sich vor, Ihr Bike wiegt 50 Kilogramm. Viel Fahrfreude hätten Sie damit wahrscheinlich nicht. Auch Ihr Kind hat keine Freude daran, mit einem übermäßig schweren Kinderfahrrad herumzufahren. Selbst wenn das Kinder-Bike nur zehn Kilogramm wiegt - Im Verhältnis ist es halb, bis ein Drittel so schwer wie Ihr Kind selbst. Specken Sie deshalb ordentlich am Kinderfahrrad ab und verzichten Sie auf alles, was Ihr Kind nicht braucht.


Welche Ausstattung braucht Ihr Kind wirklich?

Bevor Sie ein Kinderfahrrad aussuchen, sollten Sie sich Gedanken zum Bedarf für das neue Kinderrad machen. Fährt Ihr Kind jeden Tag und auch bei schlechtem Wetter mit dem Fahrrad zur Schule, dann sind feste Schutzbleche absolut empfehlenswert. Nutzt es das Bike jedoch überwiegend bei trockenem Wetter, dann sollten Steckschutzbleche ausreichen. Auch ein Gepäckträger verursacht zusätzliches Gewicht und kann wegfallen, wenn dieser nicht regelmäßig im Gebrauch sein wird.


Welche Gangschaltung ist ideal?

Auch die Wahl der Gangschaltung sollte in die Gewichtsüberlegungen mit einfließen.

Es macht einen Unterschied, ob das Bike eine 1- oder 2-fache Übersetzung hat oder ein Singlespeeder ist. Überlegen Sie, ob Ihr Kind überhaupt eine Gangschaltung braucht - und wenn ja wie viele Gänge. Im Zweifel entscheiden Sie sich für die leichtere Variante. Mit einem geringeren Gesamtgewicht wird Ihr Kind auf jeden Fall leichter einen Hügel hochfahren.


Welche Beleuchtung und Reflektoren sind notwendig?

Eine Beleuchtung und Reflektoren sind unverzichtbar an einem Kinder-Bike. Jedoch können Sie heutzutage auch mit ruhigem Gewissen auf leichtere „Stecklichter“ zurückgreifen, gerade wenn das Kinderfahrrad nicht mit einem Licht ausgestattet ist. Diese sind fest montierten Lichtern ebenbürtig, verfügen über eine lange Betriebsdauer und sind mit einem integrierten Akku leicht aufzuladen.


Welche Beleuchtung und Reflektoren sind notwendig?

Ein Bike sollte besser angeschlossen, als abgeschlossen werden. Deshalb ist es sicherer das Fahrrad in einem Radständer, an einem Laternenpfahl oder einem Zaun gegen Diebstahl anzuschließen. Klar, ein Ständer schützt ein Bike auch vor Kratzern, da es frei steht. Aber wenn es dann doch mal umfällt, haben Sie auch nichts gewonnen. Also, nehmen Sie einen Imbus in die Hand und demontieren Sie den Fahrradständer.

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